Inhalte

Der akkreditierte Studiengang Popmusikdesign bildet Musikerinnen und Musiker im Bereich der Populären Musik aus, die in gesamtkünstlerischen Gestaltungsprozessen multimediale Kunstwerke (Musik, Text, Bild, Performance) erschaffen, sich dabei elektronisch-technischer Produktionsmethoden (Studio, Video, Bühnentechnik/Ton/Licht) bedienen und diese in Selbstvermarktung verbreiten. Im Mittelpunkt des Studiums steht der künstlerische Schwerpunkt (Gesang, E-Bass, E-Gitarre, Drums, Keyboard, Komposition/Songwriting und Producing/DJ-Producing) und der damit verbundene Hauptfachunterricht. Als Teilschwerpunkt von „Producing/DJ-Producing“ bieten wir neben dem "Popular Music Producer" auch den „Electronic Music Producer“ an.

Die typischen Inhalte der Populären Musik werden in modernen Lehrzusammenhängen (Einzel- und Gruppenunterricht, Teamarbeit, Coaching, Plattformarbeit, Projekte) vermittelt. Im Studienverlauf wird besonderes Gewicht auf die Entstehung, Gestaltung und Vermarktung von Populärer Musik gelegt.


Studiumsinhalte / Struktur

Das Studium besteht aus 7 Pflichtmodulen und umfasst insgesamt 180 ECTS. Die Kurse werden sowohl als Block- als auch als vierzehntägige Veranstaltungen angeboten. Der Studienverlauf lässt sich in ein zweisemestriges Grundstudium (60 ECTS) und ein viersemestriges Hauptstudium/Projektstudium (120 ECTS) aufteilen:

Modulplan - Übersicht PMD

Grundstudium:
Das Grundstudium umfasst die ersten beiden Semester und dient als Einführung in relevante Themen der Populären Musik. Dazu wird im Modul „Künstlerische und musikwirtschaftliche Grundlagen“ über Grundlagenkurse das nötige Fundament von Popmusikdesign und Musikbusiness (20% Studienanteil) vermittelt. Im Modul „Künstlerisches Kernfach Grundlagen“ findet neben dem Haupt- und Nebenfachunterricht (Keyboard oder Gitarre) die Band- bzw. Producingarbeit statt. Als dritter Bestandteil vermittelt das Modul „Theorie Grundlagen“ die nötigen Kenntnisse in Musiktheorie und Geschichte der Populären Musik sowie optional "Musiken der Welt".

Hauptstudium:
Im viersemestrigen Hauptstudium werden im Unterricht und in Projekten Fähigkeiten, die für das Arbeiten im Berufsfeld der Populären Musik entscheidend sind, praxisorientiert vertieft. Im Modul „Künstlerisches Kernfach Vertiefung“ wird auf die musischen Grundlagen aus dem Grundstudium aufgebaut. Neben dem Haupt- und Nebenfachunterricht findet verstärkt Band- und Performancecoaching statt. Darüber hinaus werden die Fähigkeiten in Recording/Livetechnik und Musiktheorie verfeinert. Im Modul „Wahlbereich“ besteht die Möglichkeit verschiedene Wahlpflichtfächer sowohl aus dem Musikbusiness-Bereich (u.a. Existenzgründung, Artist Development, Popkultur) als auch im Popmusikdesign- und Weltmusik-Bereich (u.a. Geschichte der Populären Musik, Multimedia, Masterclass Musiktheorie, Rehearsal/Fusionband) zu wählen.

Das Angebot im Grund und Hauptstudium wird durch Masterclasses („Specials“) von prominenten Akteuren aus dem Bereich der Populären Musik und Weltmusik ergänzt (siehe Gastdozierendenliste weiter unten).

Ein wesentlicher Bestandteil des Studiums sind zwei Pflichtpraktika von je 12 Wochen, die im Modul „Praktikum“ enthalten sind. Diese Praktika vermitteln die praxisorientierte Fähigkeiten, die für das Arbeiten im Berufsfeld der populären Musik entscheidend sind. Das Studium wird durch eine künstlerische Abschlussarbeit im Modul „Bachelorarbeit“ abgerundet.


Dozierende (Auswahl)

Prof. Udo Dahmen (Drums), Prof. Peter Wölpl (Gitarre), Frank Itt (Bass), Prof. Annette Marquard (Vocals), Prof. Maze Leber (Keys), Prof. Florian Sitzmann (Producing), Jost Nickel (Drums), Michael „Kosho“ Koschorrek (Gitarre), siehe auch Seite "Dozierende"


Gast-Dozierende (Auswahl)

Kai Eckhardt, Moses Schneider, Daniel Miller, Peter Fox, Robert Glasper, Annette Humpe, Udo Lindenberg, Hellmut Hattler, Terry Bozzio, Mateo Jasik, Bobby Vega, Jennifer Batton, Edith Jeske, Pat Pattison, Don Grusin, Rick Latham, Leafcutter John, Panzerballett,  Janek Gwizdala, Peter Coura, Chris Hülsbeck, Franz Plasa, Klaus Voormann, Rose Ann Dimalanta Kirsch, Bugge Wesseltoft, Buford Jones, Jost Nickel, Andreas Gillmann, Martin Glover, Ali Busse, Black Milk, Frank Gambale, Oli Rubow, Wayne Krantz, Bill Laurence, Nick Milo, Glenn McGlure, Erkan Oğur, Macase, Jan Pfennig, Benny Greb, Jojo Mayer, Sola Rosa, TM Stevens, Brian Auger, Adam Nußbaum, Tom Brechtlein, Mark Schulman, Dominik Krämer, Lillo Scrimali, Thomas Blug, Christian 'Crada' Kalla, Alexander Gelhausen, Hadrien Feraud, Bernhard Schimpelsberger, John Robinson, Wise Guys, Samy Deluxe, Ken Hensley, Raul Rekow, Jane Comerford, Wir sind Helden, Matthias „IA“ Eklundh, Jonas Helborg, Editk Jeske

 

Künstlertypen und Qualifizierungsziele

Künstlertypen Kurzbeschreibung
Qualifizierungsziele
ProduzentIn
Hauptarbeitsfeld ist das Studio. Dort werden aus guten Songideen im besten Falle Hits. Der/die ProduzentIn schreibt auch eigene Songs (siehe SongwriterIn). Instrumente und deren klangliche Verarbeitung sind eine wichtige Basis. Sehr gute Kenntnisse im Bereich Arrangement und Komposition, gute Kenntnisse in den Bereichen Recording, Sampling und Programming. Gute musikalische und theoretische Grundausbildung, mind. ein, besser zwei Instrumente sollen gut beherrscht werden. Fundierte Kenntnisse über den Einsatz aller Basisinstrumente und eine fundierte Business-Ausbildung
DJ-ProduzentIn Arbeitsgerät Nummer 1: PC & Sampler.
Sie/Er schreibt Songs, hat meist auch konkrete Act- und Vermarktungsideen.

Sehr gute Kenntnisse im Bereich Recording, Sampling und Programming, gute musikalische und theoretische Grundausbildung, vor allem Arrangement und Komposition. Handwerkliche Fähigkeiten am Instrument sollen befördert werden, sind aber nicht Studienschwerpunkt. Fundierte Business-Ausbildung
Kreativer Kopf und SongwriterIn
Starke, eigenständige Songs sind sein/ihr Markenzeichen. Nicht die perfekten handwerklichen Fähigkeiten sind für ihn/sie maßgeblich, sondern neue, außergewöhnliche Kompositionen und Arrangements. Allerdings sind mindestens ein Kompositionsinstrument und gute theoretische Kenntnisse wichtig Herausragende Fertigkeiten in den Bereichen Arrangement und Komposition, eine gute musikalische und theoretische Grundausbildung. Mindestens ein Instrument soll gut beherrscht werden. Fundierte Grundausbildung in den Bereichen Recording, Sampling und Programming. Solide Grundlagen im Businessbereich.
InstrumentalistIn und InterpretIn
Seine/Ihre Basis ist sein/ihr handwerkliches Können, die musikalische Flexibilität und Vielseitigkeit. Musiktheoretische Grundlagen und Repertoirekenntnisse sind wichtig.
Sehr gute handwerkliche Fähigkeiten, gute musiktheoretische Grundlagen, breite Repertoirekenntnisse, musikalische Vielseitigkeit. Gespür für genre-gerechte Performance. Grundlagen im Businessbereich.

 

Modulplan zum Download

>> Modulplan PMD, 1.-6. Semester

Stundenpläne, exemplarisch:

>> 1. Semester (WS 13/14)
>> 3. & 5. Semester (WS 13/14)

 

Bewerbungsfrist PMD 2015

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