FAQ PMD

Wie kann ich mich bewerben?
Auf unserer Homepage gibt es die Zulassungsanträge als Download. Gegen einen mit 1,45 € frankierten DINA4 Rückumschlag verschicken wir die Unterlagen aber auch mit der Post. Außerdem können wir die Anträge als Datei-Anhang per E-Mail zusenden. Den Zulassungsantrag bitte vollständig ausgefüllt mit ALLEN weiteren relevanten Unterlagen für die Bewerbung (siehe Zulassungsantrag) und dem Tonträger bis zum 30. April an die Popakademie Baden-Württemberg, Hafenstr. 33, 68159 Mannheim schicken.

Wann ist Bewerbungsschluss?
Jedes Jahr am 30. April. Entscheidend ist der Poststempel.

Kann man in jedem Semester anfangen?
Studienbeginn ist immer nur zum Wintersemester.

Gibt es eine Altersbeschränkung?
Nein.

Gibt es einen Tag der offenen Tür?
Ja, dieser findet am 11. Februar 2012 statt. Sie können jedoch auch weitere Termine der Popakademie nutzen, um einen Einblick zu bekommen. Veranstaltungen finden sich hier.

Wann sind die Aufnahmeprüfungen?
Die Aufnahmeprüfung für den Studiengang Popmusikdesign findet dieses Jahr voraussichtlich vom 21. – 24. Juni 2012 statt.

Gibt es einen NC?
Nein. Für das Studium Popmusikdesign gibt es keinen Numerus Clausus. 

Braucht man Abitur?
Prinzipiell ja. Beim Studiengang Popmusikdesign gibt es - für Bewerber ohne Abi - die Möglichkeit einer Zusatzprüfung, wenn bei dem Bewerber besonderes Talent vorliegt. Die Zusatzprüfung findet ggf. im Rahmen der Aufnahmeprüfung in Form einer mündlichen Prüfung statt.

Was mache ich, wenn ich zum Bewerbungsschluss noch nicht mein Abitur habe, sondern erst im Sommer?
Anstelle des Abiturzeugnisses den Unterlagen bitte die letzten beiden Halbjahreszeugnisses beilegen. Das Abiturzeugnis kann dann zur Aufnahmeprüfung bzw. zum Studiumsbeginn nachgereicht werden.

Kann ich mich als Ausländer auch bewerben?

Selbstverständlich! Der Bewerber muss sein ausländisches Abiturzeugnis anerkennen lassen. Dafür muss das Zeugnis an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart vorgelegt werden (siehe übernächste Frage).
Zudem ist ein Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse (mind. C1 des Europäischen Referenzrahmens oder vergleichbares Niveau) erforderlich, falls das Abitur nicht an einer deutschsprachigen Schule gemacht wurde.

Welcher Art müssen die Nachweise über ausreichende Deutschkenntnisse sein?

  • Eine abgelegte DSH-Prüfung an einer deutschen Hochschule
  • Feststellungsprüfung beim Studienkolleg
  • Deutsches Sprachdiplom Stufe II
  • Kleines oder Großes Sprachdiplom des Goethe-Instituts
  • Zentrale Oberstufenprüfung des Goethe-Instituts


Wo lasse ich mein ausländisches Abiturzeugnis anerkennen?
Zuständig für die Anerkennung von Bildungsnachweisen ist die

Staatliche Akademie der Bildenden Künste
Studentensekretariat
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart
Tel.: 0711 – 28 440-0

Wie viele Studienplätze gibt es?
ca. 30

Wie viele Bewerber gab es letztes Jahr?
Für den Bachelor-Studiengang Popmusikdesign gab es in den letzten Jahren jeweils um die 450 Bewerbungen.

Kann man als Gasthörer an einer Vorlesung teilnehmen?
Das ist leider nicht möglich.

Kann man sich Scheine aus einem anderen Studium anrechnen lassen?

Für bestimmte Fächer ist dies mit entsprechendem Antrag möglich. Für Fächer, die sehr spezifisch auf die Musikbranche ausgerichtet sind, können Scheine nicht angerechnet werden. Für allgemeine Grundlagenfächer wie z.B. Popmusikgeschichte, Musiktheorie/Gehörbildung oder Buchhaltung ist eine Anerkennung grundsätzlich möglich.

Wie hoch ist die Studiengebühr?
Die Studiengebühren in Baden-Württemberg entfallen ab dem SoSe 2012.

Kann ich als Student der Popakademie Bafög beantragen?
Ja, das Studium an der Popakademie berechtigt zur Förderung durch Bafög.

Gibt es ein Semesterticket?
Die Popakademie ist Mitglied des Studentenwerks Mannheim. Die Studenten der Popakademie bezahlen einen Studentenwerksbeitrag und sind dadurch berechtigt, das verbilligte Semesterticket zu erwerben.

Wie hoch ist der Studentenwerkbeitrag?
Derzeit 61,50 € pro Semester.

Gibt es an der Popakademie ein Studentenwohnheim?
Die Popakademie hat kein eigenes Studentenwohnheim. Da sie aber Mitglied des Studentenwerks Mannheim ist, können die Studenten die Wohnraumvermittlung des Studentenwerks in Anspruch nehmen. Eines der größten Studentenwohnheime befindet sich in unmittelbarer Nähe der Popakademie.

Was muss ich an Praxiserfahrung mitbringen?
Mehrjährige musikgestalterische Erfahrung. SängerInnen müssen für die Eignungsprüfung kein Instrument beherrschen, im Studium aber ein Instrument als zusätzliches Pflichtfach erlernen (wahlweise Gitarre oder Keyboard).

Gibt es Pflichtpraktika?
Ja, derzeit sind zwei Pflichtpraktika (jeweils 12 Wochen) im Rahmen des Projektstudiums verpflichtend.

Werden die Praktika vermittelt?

Die Studenten müssen sich grundsätzlich selbst um die Praktikumsplätze kümmern. Angebote von Kooperationspartnern der Popakademie und anderen Institutionen werden für die Studenten über das Login geschützte WebBoard bekannt gegeben.

Gibt es die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts bzw. Auslandssemesters?

Da der Musikmarkt keine Grenzen kennt sind internationale Kontakte für unsere Studierende essentiell. Für die Popakademie Baden-Württemberg ist deshalb das Thema Internationalisierung sehr wichtig und auch Bestandteil des Studiums.

Auf der einen Seite bieten wir durch Bandcamps die Möglichkeit in einer kurzen Zeitspanne (eine Woche) mit Musikern aus unsere Partnereinrichtungen Musik zu machen. Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, ein Auslandssemester bei einer unserer Partnerhochschulen (u.a. in Irland, Großbritannien, Niederlande, USA und China) in ihr Studium zu integrieren. Eine aktuelle Liste unserer Partnerhochschulen finden Sie unter www.popakademie.de/internationalisierung/eu-partner.

Kann man auch im Ausland ein Praktikum machen?
Selbstverständlich.

Wie lange ist die Regelstudienzeit?
Drei Jahre (sechs Semester).

Bekomme ich an der Popakademie einen staatlichen Abschluss?

Die Popakademie Baden-Württemberg ist eine Hochschuleinrichtung des Landes Baden-Württemberg. Somit ist der Abschluss staatlich.

Wie muss man sich die Aufnahmeprüfung vorstellen?
Die Aufnahmeprüfung besteht aus zwei Hauptteilen: Der erste Teil ist eine schriftliche Prüfung. Diese beinhaltet Aufgaben in Musiktheorie, Gehörbildung, allgemeine Musiklehre und Popmusikgeschichte sowie eine Stellungnahme zu einem aktuellen Thema aus dem Musikbusiness. Es sollen Intervalle, drei- und vierstimmige Akkorde sowie Tongeschlechter gehört und bezeichnet werden können. Weitere Klausurbestandteile sind ein einstimmiges sowie ein zweistimmiges melodisches Musikdiktat.
Der zweite Teil besteht aus der praktischen Prüfung. Dieser beginnt mit einem öffentlichen Live-Vorspiel entweder mit Begleitband (bis zu drei Mitmusiker) oder Solo mit Playback. Hier können höchstens drei Titel mit insgesamt 15 Minuten Spielzeit (eigene oder Fremdkompositionen in eigener Interpretation) gespielt werden. Im Anschluss findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine Ad hoc-Prüfung, wo musikalische Fähigkeiten abgefragt werden, statt. Die Prüfung wird mit einem Einzelgespräch zu musikrelevanten Fragen und persönlicher Motivation abgeschlossen.

Wie kann ich mich auf die Aufnahmeprüfung vorbereiten?
Hier finden Sie weitere Informationen sowie eine Musterklausur zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung.
Die Popakademie Baden-Württemberg wird im Frühjahr zur Vorbereitung auf die theoretische Aufnahmeprüfung wieder einen Kompaktkurs zum Thema Popmusik anbieten.
Bereits im Februar und März finden Vorbereitungskurse an der Musikschule Mannheim statt.
Für mehr Informationen und Anmeldung hier bzw. hier klicken.


Welches sind die Anforderungen für das Livevorspiel?

Für Gitarristen:
Stilsicherheit, guter Ton, Einfühlungsvermögen, Vielseitigkeit, Musikalität, Spielfreude, Timing, Flexibilität und Spontanität.
Rhythmusgitarre: Kenntnisse von einfachen Akkordtypen (Dur, Moll, Moll 7, Major 7, Dominant 7
Sologitarre: Pentatonik (in mehreren Lagen = verschiedene Fingersätze), Tonleitern (Dur in mehreren Lagen = verschiedene Fingersätze).
Für Keyboarder:
Wichtig sind Musikalität: melodisch/harmonisch, Timing, Stiltreue und Vielseitigkeit: vom Solo-Vortrag bis zum Spielen im Band-/Playback-Kontext, vom Solo bis zur geschmackvollen Begleitung, von traditionellen bis zu außergewöhnlichen Sounds. Es müssen nicht alle Facetten vorgetragen werden, aber eine ist zu wenig! Zeigen Sie, was Sie gut können, denn die Spielfreude überträgt sich meistens!
Anschließend: Spontanes Mitspielen zu Playbacks (einfache Harmonien / begleitende Funktion in verschiedenen Stilrichtungen/ Soloansätze). Standard-Sounds stehen zur Verfügung (E-Piano, Korg/Triton). Eigene Keyboards sind natürlich herzlich willkommen!
Nähere Tipps für die Vorbereitung finden Sie in dem Dokument 'Vorbereitungshinweise für Bewerber im Fach Keyboard'
Für Bassisten:
Tonbildung: die dem angestrebten Musikstil entsprechende Spieltechnik
Timing: der richtige Ton zum perfekten Zeitpunkt
Phrasierung: richtig heißt nicht immer schön
Sensibilisierung: Mut zur Lücke
Groove: Was ist das?
Spieltechnik: optimierte Bewegungsabläufe / nicht alle Wege führen nach Rom!?
Stilistiken: Rock, Punk, Funk, Pop, usw. wie spiele ich authentisch
Nicht das "Was" sondern das "Wie" ist das Salz in der Musiksuppe.
Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen: was kann das Instrument
Für  Drummer:
Besonderes Gewicht liegt auf : Originalität (eigener Stil), Timing, Groove, Sound, handwerkliche Umsetzung
Tonträger: Vorspiel von drei Titeln mit Band oder mit Playback
Livevorspiel: 3 Titel mit Band oder Playback
Adhoc-Prüfung: Vorspielen von Grooves in verschiedenen Tempi und Stilistiken (Rock, Reggae, Funk, Latin, Punk, Soul, Hardcore etc.)
Überprüfung von einfachen Rudiments: Im Schwierigkeitsgrad von All American Drummer, Ch. Wilcoxon
Playbacks: Können Aufnahmen der eigenen Band ohne Drums sein oder auch marktübliche Playalongs.
Für Sänger:
Vortrag von drei eigenen, oder bearbeiteten Songs. Zum Vortrag stellt die Einrichtung keine Korrepetition. Der Künstler begleitet sich selbst, oder spielt mit einer Band (Gegebenenfalls verwendet der Künstler ein Playback). Des Weiteren werden improvisatorische Elemente erwartet: Improvisieren über ein Musikpattern mit und ohne Text, Rhythmik und Call & Response-Improvisation. Die Einrichtung bittet zur Aufnahmeprüfung um ein Phoniatrisches Gutachten. Wenn erforderlich, wird der Prüfling außerdem stimmtechnisch geprüft.
Für Producer:
Vorspielen eigener Produktionen auf CD oder mitgebrachtem Laptop (hier mit der Möglichkeit, in die Originalspur reinhören zu können). Möglichst fertiggestellte Produktionen und Werke, die die musikalische Bandbreite des Bewerbers aufzeigen. Beantworten von Fragen aller Art zu den eigenen Songs: Entstehung, Aufnahme, Produktion. Geschmackliche, technische und marktbezogene Fragen anhand von Beispiel-Produktionen. Fragen zur aktuellen und histologischen Recordingtechnologie und -Methodik.

Wie oft kann ich an der Eignungsprüfung teilnehmen?
Man kann zweimal an der Eignungsprüfung teilnehmen.

Für welche Musiker kommt der Studiengang Popmusikdesign in Frage?
Für kreative talentierte Komponisten, Songwriter, Texter, Sängerinnen und Sänger, Rapper, DJs, Instrumentalisten und Instrumentalistinnen (Keyboard, Drums, E-Gitarre, E-Bass), Arranger und zukünftige Producer aus allen Bereichen der Populären Musik (Pop, Rock, HipHop, DJ-Culture, Soul, Funk, Drum&Bass, House, Jungle, R&B, Punk, Grunge, Nu-Metal…).

Kann ich auch Toningenieur werden?
Eine Ausbildung zum Toningenieur ist nicht möglich.

Muss man für Popmusikdesign mehrere Instrumente beherrschen?
Nein. Allerdings ist das Erlernen eines zweiten Instruments - wahlweise Gitarre oder Keyboard – Pflicht.

Muss man als Sänger oder Sängerin auch ein Instrument spielen können?
Nein. Allerdings ist das Erlernen eines Instruments – wahlweise Gitarre oder Keyboard – Pflicht.

Werden alle zur Aufnahmeprüfung eingeladen?
Leider können nicht alle zur Aufnahmeprüfung eingeladen werden, weshalb es eine Vorauswahl anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen gibt.

Wie wichtig ist die technische Aufnahmequalität der DEMO-CD?
Für die Bewerbung spielt nur die künstlerische Darbietung eine Rolle, schließlich hat nicht jeder die Möglichkeit eine CD in einem Profi-Studio aufzunehmen.

Muss ich unbedingt Noten lesen können?

Ein ausbaufähiges Grundwissen in Musiktheorie muss vorhanden sein. Hier finden Sie eine Musterklausur mit Erläuterungen.

Welche Literatur eignet sich zur Vorbereitung der Musiktheorie-Prüfung?
Für den Harmonielehreteil:

  • Mike Schönmehl: „Jazz und Pop Musiklehre“
  • Frank Sikora: „Die neue Jazz-Harmonielehre“
  • Markus Fritsch, Andreas Lonardoni, Peter Kellert: „Harmonielehre und Songwriting: Professional Music Musikarbeitsbuch“

Ausserdem empfehlen wir das Programm “Earmaster” um sich auf die Gehörbildung vorzubereiten.

Für Fragen zur Popmusikgeschichte:

  • Larry Starr; Christopher Waterman: “American Popular Music: From Minstrelsy to MP3”
  • Reebee Garofalo: “Rockin Out: Popular Music in the U.S.A.”

 
Welche Literatur eignet sich zur Vorbereitung für die Zusatzprüfung für Bewerber ohne Hochschulreife für den Studiengang Popmusikdesign?
Die Zusatzprüfung für Bewerber ohne Hochschulreife setzt bei den Prüflingen ein fundiertes Wissen über die Populärmusikgeschichte der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit voraus und beschränkt sich nicht auf das von dem Bewerber favorisierte Musikgenre. Kenntnisse über stilbildende Künstler und Gruppen sind ebenso gefordert wie die Fertigkeit, diese in den geschichtlichen Gesamtkontext einzuordnen und Entwicklungen und Zusammenhänge zu erkennen. Es eigenen sich zum Thema Popmusikgeschichte u.a. folgende Bücher:

  • Peter Wicke, Kai-Erik Ziegenrücker: „Handbuch der populären Musik“
  • Peter Wicke: „Von Mozart zu Madonna: Eine Kulturgeschichte der Popmusik“ (vor allem ab den 50er Jahren relevant)
  • Peter Wicke: „Rock- und Popmusik. Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert“
  • Larry Starr; Christopher Waterman: “American Popular Music: From Minstrelsy to MP3”
  • Reebee Garofalo: “Rockin Out: Popular Music in the U.S.A.”
  • Martin Büsser: „On the wild side: Die wahre Geschichte der Popmusik“
  • Martin Büsser: „Popmusik“
  • Peter Kemper, Thomas Landhoff, Ullrich Sonnenschein: „Alles so schön bunt hier - Die Geschichte der Popkultur von den Fünfzigern bis heute“

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